Über uns

Die Seiten zum Thema Tonbandgeschichte wurden erstmals 2004 veröffentlicht. ChristophHier sehen Sie nun die inziwschen fünfte Version der Seite. Am Anfang stand bei uns das Interesse für Tonbandgeräte der besonderen Art. Christoph (Idee und Umsetzung) war bereits der Betreiber des STUDER und ReVox Infoportal. Dort blieb es nicht aus, dass er eines Tages auch etwas über den einzig wahren Konkurrenten der STUDER Maschinen schreiben wollte. So entstand ein kleiner Bereich zum Thema Telefunken M15A. Kurze Zeit später meldete sich Frank Stegmeier (Recherche, Infotexte und viele Bilder) bei ihm mit einigen Anregungen.

 

Innerhalb weniger Tage war wegen der Fülle des Materials und dem Wissensstand über das Thema von Frank, die Idee geboren, Frankeine eigene Seite zum Thema Telefunken (der eigentliche Erfinder des Tonbandgerätes) und der Geschichte des Tonbandes ins Leben zu rufen. Hier ist sie!

Mit von der Partie war als fachlicher Berater auch Erich Schleicher. Er war Servicetechniker für STUDER und Telefunken und hat sich mit seiner Firma ES-Studiotechnik auf die Reparatur und Wartung dieser Marken spezialisiert.

 



Die 1960er Jahre

Telefunken LogoDie M5 und die M10 hatten in ihren ursprünglichen Versionen einen indirekten Antrieb der Tonwelle mit Reibrad und Synchronmotor. Ab 1963 wurden in beiden Geräten das Außenläufermotoren "System Papst" eingesetzt.

Mit diese Motoren ließen sich die Gleichlaufschwankungen und damit die Tonhöhenschwankungen bei gleicher Geschwindigkeit halbieren. Die mit diesen Motoren ausgestatteten Geräte waren die M5A und die M10A.

Etwa zur gleichen Zeit wurden die Ringkernköpfe auf Mu-Metallbasis von Köpfen aus Vacodur als Kernmaterial abgelöst. Diese Köpfe (LL/Long-Life) waren sehr viel abriebfester, man erzielte zusammen mit anderen Änderungen  wesentlich bessere elektroakustische Eigenschaften der Geräte. Telefunken M10

Ursprünglich noch in Röhren-Verstärkertechnik wurden ab 1965 in der M5B Transistor-Verstärker eingesetzt. Die M5B war das erste transistorisierte kompakte Stereo-Studiotonbandgerät.

In der M10A wurden 1966 die V86/V87 Röhrenverstärker ersetzt durch V396/V397 Transistorverstärker. Diese Verstärker wurden ab 1968 auch in die dann M5C genannten Geräte eingebaut.

Telefunken 770 (Grossrechner...)Schon in Wedel entstanden parallel zu den Magnetophonen Magnetband-Digital-Speicher (was später auf die Entwicklung insbesondere in der Laufwerkssteuerung Einfluss genommen hat). Telefunken M5a
Die Großrechner der AEG wurden in Konstanz gebaut. Und deshalb machte es einen gewissen Sinn, die Magnetband-Digital-Speicher-Technik und damit auch die AEG- Tonbandtechnik ganz allgemein von Wedel nach Konstanz zu verlegen.

1960 fand dieser Umzug von Mitarbeitern und Geräten statt. Zunächst wurden in Konstanz die M5 und M10 in ihrer jeweiligen Version weiter entwickelt und gebaut, siehe oben.

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